
Ingeborg Benninghoven
Interview von Ulrich Nathen-Berger
Ingeborg Benninghoven ist vom Zeichnen zur Malerei gekommen, wie sie erzählt, wechselte vom Gegenständlichen zum Abstrakten. Ihre Monotypien sind schon gegenständlicher. Statt auf Papier oder Leinwand wird bei der Monotypie auf Glas-, Acryl- oder auf Metallplatten gezeichnet oder gemalt. Die noch nasse Farbe wird dann direkt auf das Papier abgedruckt.
In ihre Werke in Acryltechnik arbeitet die Künstlerin Fundmaterialen mit ein, wie ihre „Heimaterde“ oder Ätna-Asche, die sie aus einem Urlaub auf Sizilien mitgebracht hat. „In meinem Elternhaus habe ich Kalk gefunden, Bindemittel zugegeben und auch damit gemalt.“
Alle ihre Werke haben Titel, „denn ich möchte den Menschen mitteilen, was meine Bilder ausdrücken sollen. Dennoch soll die Fantasie des Betrachters angeregt werden, etwas zu entdecken, was für ihn wichtig ist“, sagt 65-Jährige, die mit ihrer Familie in Harthausen bei Bad Aibling lebt.
Gedichte aus der eigenen Feder
Oftmals gibt’s zu den Bildern Gedichte aus ihrer Feder als Beigabe, wenn es einen Käufer gefunden hat. Ausgestellt hat sie in Deutschland und Österreich.
erschienen bei OVB Heimatzeitungen am 23.10.2020 unter dem Titel
Kolbermoorer Malerin: „Malen ist wie Meditation für mich“
Experimentell und ideenreich widmet sie sich ihren teils humorigen Skulpturen und Plastiken. Mit Fantasie lässt sie die unterschiedlichsten Stile, Techniken und Materialien in ihre Werke einfließen. „Es freut mich umso mehr, wenn das Resultat den Einen oder Anderen zum Nachdenken animiert oder ihm ein Lächeln aufs Gesicht zaubert“, meint die Künstlerin.

Kontakt:
Ingeborg Benninghoven
E-Mail: ingeborgbenninghoven@yahoo.de
Homepage: www.ingeborg-benninghoven.de















